Pfarrer, Pfarrerin und Vikarin der evangelischen Gemeinde Pfeddersheim
Herr Pfarrer Dr. Ralf Stroh
Dr. Ralf Stroh, geboren 1962 in Gießen und aufgewachsen in Limburg/Lahn, arbeitet seit 2002 in Pfeddersheim. Gemeinsam mit seiner Frau Petra Laux und der Katze Clara wohnt er im Pfarrhaus in der Lutherstraße. Zur Zeit hat er den Vorsitz des Kirchenvorstandes inne.
Nach dem Studium der Theologie in Mainz und Marburg arbeitete Pfarrer Stroh drei Jahre lang als Assistent von Prof. Dr. Gert Otto am Seminar für Praktische Theologie an der Universität Mainz. Dort unterrichtete er angehende Pfarrerinnen und Pfarrer in Fragen des Religionsunterrichtes und des Predigens.
In dieser Zeit verfasste er eine Arbeit über „Schleiermachers Gottesdiensttheorie“, die er 1994 beim Fachbereich für Evangelische Theologie in Mainz als Dissertation einreichte.
1994-1996 absolvierte Ralf Stroh sein Vikariat in Offenbach-Bieber. Daran anschließend folgte er seinem Doktorvater Prof. Dr. Eilert Herms nach Tübingen, wo er von 1996-2002 am Institut für Ethik unterrichtete. Arbeitsschwerpunkt waren dabei gemeinsame Veranstaltungen und Forschungsprojekte mit Volkswirtschaftlern und Juristen sowie die Organisation der vom Institut für Ethik bundesweit ausgeschriebenen Fortbildung für Pfarrerinnen und Pfarrer.
Neben seiner Tätigkeit in Pfeddersheim erteilt Pfarrer Stroh noch vier Stunden Religionsunterricht an der Karl-Hofmann-Schule in Worms.
Frau Pfarrerin Dorothea Zager
„Ohne Liebe bin ich nichts,
ohne Liebe ist auch all mein Tun umsonst.“
(1. Korinther 13)
Seit 1. April 2010 bin ich an der Seite von Pfarrer Dr. Stroh Pfarrerin unserer Gemeinde.
Ich bin Jahrgang 1959, verheiratet und Mutter von drei (fast) erwachsenen Söhnen. Aufgewachsen bin ich mit zwei Geschwistern in einem Pfarrhaus in Wörrstadt/Rheinhessen und später in Frankfurt am Main.
Über das Singen in der Kantorei St. Katharinen, die Arbeit im Kindergottesdienst und die Gestaltung des Schaukastens an der Katharinenkirche in Frankfurt entdeckte ich meine Liebe zum Glauben und zu meiner Kirche. So studierte ich nach meinem Abitur 1977 Evangelische Theologie und Philosophie in Frankfurt am Main, Tübingen, Heidelberg und Mainz. In den Semesterferien arbeitete ich als Werkstudentin in der Personalabteilung der Dresdner Bank in Frankfurt am Main.
Meinen „praktischen Vorbereitungsdienst“, das Vikariat, absolvierte ich an der Erlöserkirche Bad Homburg v.d.H. und bei der Beratungsstelle für Gestaltung von Gottesdiensten in Frankfurt am Main.
Nach meiner Ordination 1987 in Nieder-Moos (Vogelsberg) und meiner Eheschließung 1988 mit Prof. Dr. Werner Zager begann für uns ein turbulentes Leben: Mein Mann und ich zogen von Seeheim-Jugenheim (Bergstraße) nach Witten ins Ruhrgebiet – hier kümmerte ich mich ausschließlich um die Erziehung unserer Kinder Michael (21), Raphael (19) und Gabriel (17) –, danach nach Wachenheim und Mölsheim, 2003 nach Worms.
Zunächst arbeitete ich als Elternzeitvertretung in Worms-Horchheim, Weinsheim und Wiesoppenheim, als Krankheitsvertretung in Pfeddersheim, dann für ein Jahr in Oppenheim. Seit 1990 arbeitete ich zusätzlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neues Testament an der Universität Frankfurt am Main.
Seit 2010 bin ich nun Gemeindepfarrerin bei Ihnen in Worms-Pfeddersheim (mit 75% Dienstauftrag), Monsheim, Kriegsheim und Hohen-Sülzen (mit 25% Dienstauftrag), und hoffe, dass ich das noch möglichst lange bleiben darf; denn in Ihrer Gemeinde bin ich sehr glücklich.
Seit 1995 bin ich Autorin von Internet-Predigten (www.online-predigten.de; www.pastoralblaetter.de und www.predigtforum.de), seit 1999 Schriftführerin im Beirat der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau.
Meine Hobbies sind Fotografie, Klavierspielen, Cellospielen, Kirchenchor, Flötenensemble, Handarbeiten, Kunst, Fußball, Formel 1 (leider darf ich nur zuschauen) und Web-Design (www.werner-zager.de; www.eeb-worms.de; www.predigerministerium.de; www.bund-freies-christentum.de).
Pfarrstellen
Um die Zahl der Pfarrstellen zu ermitteln, auf die eine Gemeinde Anspruch hat, wird eine sog. „Pfarrstellenbemessung“ durchgeführt. In diese fließen verschiedene Kriterien ein: die Zahl der Gemeindeglieder, der Gottesdienstorte, der Gebäude einer Kirchengemeinde, das Vorhandensein eines Kindergartens, Altenheims usw.
Nach diesem Schema hat Pfeddersheim 1,75 Pfarrstellen zugeteilt bekommen.
Pfarrer Dr. Stroh arbeitet zu 100% in unserer Gemeinde.
Die zweite Pfarrstelle zu 75% ist ab 01.04.2010 mit Pfarrerin Dorothea Zager besetzt.
Sie arbeitet noch zu 25% zur Entlastung des dortigen Kollegen im Kirchspiel Monsheim, Kriegsheim und Hohen-Sülzen.
Frau Vikarin Claudia Schneider
Liebe Leserinnen und Leser,
einige von Ihnen werden mich vielleicht schon gesehen haben, andere noch nicht. Seit dem 1. Februar 2011 bin ich Vikarin in Pfeddersheim und habe mit dem Schulpraktikum an der Paternus-Grundschule begonnen. An dieser Stelle nutze ich die Gelegenheit, mich Ihnen vorzustellen.
Ich bin 28 Jahre alt und komme ursprünglich aus Hanau. Schon als Jugendliche hat es mir großen Spaß gemacht, das Leben in der Gemeinde mitzugestalten – mitzumachen. Dadurch und durch einen sehr begeisternden Pfarrer habe ich Kirche als eine Form von Zuhause erlebt und bin auf diesem Wege zum Theologiestudium gekommen. Studiert habe ich in Marburg und Heidelberg, wo ich bereits im Dezember 2008 mein erstes Examen bestanden habe.
Für mich ist der Pfarrberuf ein sehr spannender Beruf, weil er die Buntheit und Vielfalt des Lebens wahrnimmt. Er bedeutet für mich, mit Menschen aller Altersstufen und unterschiedlichster Herkunft christliches Leben zu teilen und zu feiern.
Und gerade weil ich finde, dass das Leben bunt ist, habe ich nach dem Studium mit großem Interesse und Neugier den Blick in andere Lebensbereiche gelenkt. Ich war ein halbes Jahr in der Deutschen Gemeinde in Namibia, ein weiteres Jahr vertiefend an der Universität mit drei Monaten Aufenthalt in China und ein halbes Jahr in der „richtigen“ Arbeitswelt.
Mit diesen Erfahrungen im Rucksack freue ich mich sehr darauf, mein Vikariat mit Ihnen gemeinsam zu erleben. Ich freue mich auf Begegnungen und Gespräche, auf Vertrautes und Neues, das mich hier bei Ihnen erwartet.
Ihre Claudia Schneider