Gemeindehaus
Treffpunkt für Jung und Alt im Herzen Pfeddersheims
Das Gebäude wird seit über 30 Jahren als Gemeindehaus genutzt. Kirchliche Veranstaltungen, Chorproben, Jugendtreffen, Sitzungen von zahlreichen Vereinen sowie private Veranstaltungen haben dort Platz. Häufig finden mehrere Veranstaltungen zur gleichen Zeit statt.
Da wurde es manchmal richtig eng. Auch die sanitären Einrichtungen entsprachen nicht mehr den Bedürfnissen aller Menschen. Man beschloss schon vor drei Jahren: Das Gemeindehaus muss größer werden!
Nach schwierigen Verhandlungen und einer langen Bauzeit ist das erweiterte und sanierte Gemeindehaus seit Anfang September wieder für alle Gruppe offen, es ist wieder "Ein Haus, das eine Heimat ist".
Noch sind die Umbaumaßnahmen aber nicht zu 100% bezahlt. Wir brauchen also noch weiterhin Ihre tatkräftige Hilfe.
Was können Sie tun?
Kaufen Sie unsere Festschrift!
Im Pfarrbüro oder nach den Gottesdiensten können Sie die neue Festschrift zur Wiedereinweihung des Gemeindehauses erwerben. Sie trägt den schönen Titel "Ein Haus, das eine Heimat ist".
Darin finden Sie
- Grußworte zur Einweihung von Präses Dr. Ulrich Oelschläger, von Dekan Harald Storch, von OB Michael Kissel, OV Alfred Haag und Stefan Mate, dem katholischen Ortsgeistlichen.
- einen hochinteressanten Bericht über die Geschichte und das Schicksal des Gebäudes, das heute das Gemeindehaus ist, natürlich auch mit Fotos aus unserer und aus früherer Zeit
- einen großen Bildbericht über die Einweihungsfeier Anfang September 2010,
- unzählige Farbfotos und Berichte von allen Gruppen, die in unserem Gemeindehaus eine Heimat gefunden haben: von den ganz Kleinen in der Kinderkirche und in den Kindergruppen, über die Konfirmanden und die Jugendgruppen, über die verschiedenen Chöre bis hin zum Seniorennachmittag und zur Seniorengymnastikgruppe
- und eine Liste all derer, die bisher für die Sanierung des Gemeindehauses mehr als 100 Euro gespendet haben.
Für 14 Euro (jedes weitere Buch für nur 13 Euro) können Sie dieses wunderschöne, gebundene Buch erwerben.
Helfen Sie durch Ihre Spende
Wenn Sie mehr als 500 Euro spenden, haben Sie die Möglichkeit, ihren Namen auf eine Bronzetafel gravieren zu lassen, die an einem prominenten Ort im Gemeindehaus ihren Platz findetl
Spendenkonto
Überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgende Konten, unter dem Stichwort: „Umbau Evang. Gemeindehaus “
Konto-Nr.: 264 504
BLZ: 550 912 00
Volksbank Alzey
Konto-Nr.: 400 80 18
BLZ: 553 500 10
Sparkasse Worms
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Selbstverständlich bekommen Sie von uns eine Spendenquittung für Ihre Spende.
Geschichte des Gemeindehauses in Stichpunkten
Kurze Zusammenfassung der lesenswerten, wechselhaften und spannenden Geschichte des Gemeindehauses von Felix Zillien
- Mitte 15. Jahrhundert: Pfeddersheim im Pfandbesitz der Erzbischöfe von Mainz ist katholisch
- 1456: Pfeddersheim wird kurpfälzisch und 1526 mit dem Kurfürsten Friedrich II. lutherisch
- Ab 1560: mit Friedrich III. calvinistisch reformiert, lutherische Gemeinden werden verboten
- 1689: nach dem Erbfolgekrieg werden andere Konfessionen wieder zugelassen
- 1700: wird eine lutherische Gemeinde gegründet
- 1714: Lutheraner bauen eine eigene Kirche (das heutige Gemeindehaus), ein Pfarrhaus und eine Schule
- 1822: Kirchenunion im Großherzogtum Hessen, Vereinigung der lutherischen und reformierten Kirche zur evangelischen Kirche
- Lutheraner wollten keine Vereinigung: zunächst Hauptgottesdienst in der unierten Simultankirche, daneben lutherischer Gottesdienst in der eigenen Kirche
- 1840: Glockenturm wird wegen Baufälligkeit abgerissen, danach keine eigenen Gottesdienste der Lutheraner
- 1864: das Gebäude wird versteigert und später an die „Casinogesellschaft“ verkauft, einen Herrenclub der dort der Gemütlichkeit frönt und Weinausschank betreibt
- 1919: Von Amts wegen, zum Ärger der Kasinogesellschaft und der Anwohner, wird ein Waffenquartier eingerichtet. Jetzt sind mehrere Mannschaften dort untergebracht
- 1936: Verkauf an die Kommunalgemeinde Pfeddersheim
- Nationalsozialistische Volkswohlfahrt errichtet einen Kindergarten, nachdem der evangelische geschlossen wurde
- Nach 1945: Wurde als Wohnraum für „Ausgebombte und Fliegergeschädigte“ vermietet
- 1947: „Die Falken“ renovieren das heruntergekommene Gebäude. Es wird dann von den Falken, der Arbeiterwohlfahrt und der SPD als Vereinshaus genutzt
- 1966: Die evangelische Gemeinde (unter Pfarrer Jürgen Flath) kauft das Gebäude zurück und lässt es fachgerecht sanieren
- Nutzung als Gemeindehaus