Evangelische Kirche Pfeddersheim: Unser neues Gemeindehaus
Treffpunkt für Jung und Alt im Herzen Pfeddersheims
Das Gebäude wird seit über 30 Jahren wird es als Gemeindehaus genutzt. Kirchliche Veranstaltungen, Chorproben, Jugendtreffen, Sitzungen von zahlreichen Vereinen sowie private Veranstaltungen haben dort Platz. Häufig finden mehrere Veranstaltungen zur gleichen Zeit statt und es wird eng. Das heißt: unser Gemeindehaus muss größer werden!
Ebenfalls müssen die sanitären Einrichtungen den Bedürfnissen aller Menschen entsprechen, die das Gemeindehaus nutzen möchten.
Einweihung des sanierten Gemeindehauses verzögert sich
Lange Zeit hatten wir gehofft, unser Gemeindehaus am Wochenende des Reformationstages mit einem großen Fest wieder neu eröffnen zu können. Leider haben sich jedoch gravierende Verzögerungen ergeben.
Die Innensanierung des alten Teiles unseres Gemeindehauses und der Einbau der neuen Heizung werden voraussichtlich noch bis Ende November dauern. Noch länger dauert die Sanierung der Gebäudefassade. Experten der Landeskirche und des Denkmalschutzes haben die Fassade nach den ersten Sanierungsarbeiten nochmals unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, daß die Sanierung erheblich aufwändiger erfolgen muß, als bisher gedacht, wenn nicht in absehbarer Zeit erneute Risse auftreten sollen. Diese Arbeiten können jedoch nur bei relativ trockener und warmer Witterung erfolgen. Daher müssen diese Arbeiten auf das kommende Frühjahr verschoben werden. Wenn dann mit den Maßnahmen begonnen wurde, wird dieser Bauabschnitt nochmals acht bis zehn Wochen in Anspruch nehmen. Für die offizielle Wiedereröffnung des Gemeindehauses bedeutet dies, daß wir dieses Fest wahrscheinlich erst unmittelbar vor den Sommerferien feiern können. Den regulären Betrieb der Arbeit im Gemeindehaus hoffen wir jedoch bereits Ende November wieder aufnehmen zu können.
Was können Sie tun?
Wir möchten das Gemeindehaus für alle erhalten!
Deswegen benötigen wir Ihre Hilfe!
Bauen Sie mit indem Sie Steine spenden
Für jeweils 10 Euro erwerben Sie einen Stein und erhalten als Dankeschön eine Urkunde mit der Anzahl de Steine, die Sie für den Umbau gespendet haben
Ihr Name in der Festschrift
Spenden Sie mehr als 100 Euro, werden Sie in der Liste der Spenderinnen und Spender aufgenommen, die nach Abschluss der Baumaßnahmen in der Festschrift abgedruckt wird.
Natürlich können Sie auch gerne auf das Recht, genannt zu werden, verzichten
Die Festschrift erscheint nach Abschluss der Baumaßnahmen. Sie soll die Geschichte des Gemeindehauses dokumentieren, als Erinnering an die Zeit der Bauphase dienen und die zahlreichen Menschen und Gruppen vorstellen, die das Gemeindehaus mit Leben füllen
Bronzetafel
Wenn Sie mehr als 500 Euro spenden, haben Sie die Möglichkeit, ihren Namen auf eine Bronzetafel gravieren zu lassen, die an einem prominenten Ort im Gemeindehaus ihren Platz findetl
Spendenkonto
Überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgende Konten, unter dem Stichwort: „Umbau Evang. Gemeindehaus “
Konto-Nr.: 264 504
BLZ: 550 912 00
Volksbank Alzey
Konto-Nr.: 400 80 18
BLZ: 553 500 10
Sparkasse Worms
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Selbstverständlich bekommen Sie von uns eine Spendenquittung für Ihre Spende
Geschichte des Gemeindehauses in Stichpunkten
Kurze Zusammenfassung der lesenswerten, wechselhaften und spannenden Geschichte des Gemeindehauses von Felix Zillien
- Mitte 15. Jahrhundert: Pfeddersheim im Pfandbesitz der Erzbischöfe von Mainz ist katholisch
- 1456: Pfeddersheim wird kurpfälzisch und 1526 mit dem Kurfürsten Friedrich II. lutherisch
- Ab 1560: mit Friedrich III. calvinistisch reformiert, lutherische Gemeinden werden verboten
- 1689: nach dem Erbfolgekrieg werden andere Konfessionen wieder zugelassen
- 1700: wird eine lutherische Gemeinde gegründet
- 1714: Lutheraner bauen eine eigene Kirche (das heutige Gemeindehaus), ein Pfarrhaus und eine Schule
- 1822: Kirchenunion im Großherzogtum Hessen, Vereinigung der lutherischen und reformierten Kirche zur evangelischen Kirche
- Lutheraner wollten keine Vereinigung: zunächst Hauptgottesdienst in der unierten Simultankirche, daneben lutherischer Gottesdienst in der eigenen Kirche
- 1840: Glockenturm wird wegen Baufälligkeit abgerissen, danach keine eigenen Gottesdienste der Lutheraner
- 1864: das Gebäude wird versteigert und später an die „Casinogesellschaft“ verkauft, einen Herrenclub der dort der Gemütlichkeit frönt und Weinausschank betreibt
- 1919: Von Amts wegen, zum Ärger der Kasinogesellschaft und der Anwohner, wird ein Waffenquartier eingerichtet. Jetzt sind mehrere Mannschaften dort untergebracht
- 1936: Verkauf an die Kommunalgemeinde Pfeddersheim
- Nationalsozialistische Volkswohlfahrt errichtet einen Kindergarten, nachdem der evangelische geschlossen wurde
- Nach 1945: Wurde als Wohnraum für „Ausgebombte und Fliegergeschädigte“ vermietet
- 1947: „Die Falken“ renovieren das heruntergekommene Gebäude. Es wird dann von den Falken, der Arbeiterwohlfahrt und der SPD als Vereinshaus genutzt
- 1966: Die evangelische Gemeinde (unter Pfarrer Jürgen Flath) kauft das Gebäude zurück und lässt es fachgerecht sanieren
- Nutzung als Gemeindehaus