Beerdigung
Wenn der Tod naht
Viele Menschen erfüllt Schrecken und Angst, manchmal sogar Verzweiflung, wenn Sie spüren oder vom Arzt erfahren, dass der Mensch, den Sie lieb haben, sterben wird. Stirbt ein Mensch plötzlich, können sogar Verzweiflung und Schuldgefühle einen Angehörigen quälen. Wir sind für Sie da.
Pfr. Stroh und Pfrn. Zager können Sterbende und deren Angehörige seelsorgerlich begleiten. Wenn Sie einen Angehörigen haben, der dem Tode nahe ist, dürfen Sie uns jederzeit rufen.
Oft hilft es, schon bevor ein naher Angehöriger stirbt, bestimmte Abläufe und aufkommende Fragen mit ihm gemeinsam zu klären. Auch eine Andacht mit dem Sterbenden oder später am Totenbett kann eine wertvolle Hilfe sein, Abschied zu nehmen.
Wenn ein Mensch gestorben ist
Nehmen Sie erst einmal in aller Stille von dem/der Verstorbenen Abschied.
Wenn es Ihnen möglich ist, bleiben Sie noch eine Weile am Totenbett sitzen. Erinnern Sie sich an Ihre gemeinsamen Jahre. Nehmen Sie sich Zeit für dankbare Erinnerungen, für versöhnliche Gedanken, ein Vaterunser oder liebevolle Gesten. Das kann ein Kerzenlicht sein, das Sie entzünden, oder eine Blume, die Sie auf den Nachttisch legen.
Danach erst nehmen Sie das in den Blick, was jetzt zu bedenken und zu organisieren ist.
In der Regel legt das von Ihnen beauftragte Bestattungsunternehmen in Absprache mit der Stadtverwaltung Worms die Termine für die Trauerfeier und die Bestattung fest. Der Pfarrer / die Pfarrerin, in dessen Bezirk das verstorbene Gemeindeglied gewohnt hat, wird vom Bestattungsunternehmen informiert. Er/Sie wird sich so bald wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen und Sie besuchen.
In diesem Trauergespräch werden Sie gemeinsam mit Dr. Stroh oder Pfrn. Zager den Ablauf und den Inhalt der Trauerfeier besprechen. Eigene Liedwünsche oder Wünsche für ein biblisches Gedenkwort werden, wenn möglich, gerne aufgenommen.
Hilfreich ist es in diesem Gespräch, sich an das Leben des verstorbenen Menschen zu erinnern. So kann die Einzigartigkeit des/der Verstorbenen und die lebendige Beziehung zu ihm/ihr in einem persönlichkeitsbezogenen Gedenken innerhalb des Trauergottesdienstes Ausdruck finden.
Die Gemeinde gedenkt der Verstorbenen, von denen sie an einem Wochentag in einem Trauergottesdienst Abschied genommen hat, am darauffolgenden Sonntag im Gemeindegottesdienst mit ihrer Fürbitte. Die Angehörigen und alle Anteilnehmenden sind zu diesem Gottesdienst um 10.00 Uhr in der evangelischen Kirche Pfeddersheim herzlich eingeladen.
Am Totensonntag, dem Ewigkeitssonntag (Sonntag vor dem Ersten Advent), sind alle Angehörigen der Verstorbenen des zurückliegenden Kirchenjahres zu einem Gedenkgottesdienst in die evangelische Kirche Pfeddersheim eingeladen. Zu diesem Gottesdienst erhalten die Angehörigen rechtzeitig eine schriftliche Einladung.
Sterbeläuten
Seit einiger Zeit haben wir in unserer Kirchengemeinde das Sterbeläuten vereinheitlicht. Damit die Angehörigen von Verstorbenen das Ausläuten ihrer Lieben zuhause oder auf dem Friedhof miterleben und in all der kummervollen Hetze nach einem Sterbefall wenigstens kurz zur Ruhe kommen können, wird für Verstorbene jeweils am nächsten Werktag um 9.00 Uhr geläutet.
Nach der Beerdigung
Selbstverständlich begleiten die Pfarrerinnen auch in der Zeit nach der Beerdigung seelsorgerlich trauernde Angehörige oder Freundinnen und Freunde, sofern der Wunsch dazu besteht.
Auch wird ein Mitglied unseres Besuchsdienstes einmal zu Ihnen kommen, Ihnen ein Gespräch und menschliche Nähe anbieten. Scheuen Sie sich nicht, sich diesen Menschen zu öffnen und anzuvertrauen.
Haben Sie noch weitere Fragen?
Rufen Sie uns an!
Pfr. Dr. Ralf Stroh / Gemeindebüro: 06247/235
Pfrn. Dorothea Zager: 06241/307878