Kleidersammlung der Ev. Kirchengemeinde Worms-Pfeddersheim
Datum: 09.05.2018
zwischen 09.00 und 15.00 Uhr
Abgabestelle: Am Bus Lutherstraße 8

Empfänger:  nieder ramstadt


Wir sammeln:

  • Jede Art tragfähiger Kleidung für Kinder + Erwachsene
  • Bett-, Haushalts- und Leibwäsche
  • Lederwaren, Schuhe (paarweise gebunden)

Die Spenden werden im Second-Hand-Shop der Nieder-Ramstädter Diakonie verkauft. Der Erlös kommt den verschiedenen Bereichen der Nider-Ramstädter Diakonie zugute.

easter eggEndlich Osterferien- wie schön! Gut dass keine Langeweile aufkommen muss denn es gibt wieder tolle Angebote der evangelischen Jugend

Bei allen Angeboten ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, Telefon 06247-9918700 (Gemeindepädagoge Peter Kissel) oder 06247-235 (Pfarrbüro).

 

 

4.-7. April 2018: Pfeddersheimer Umweltwoche

Die Pfeddersheimer Umweltwoche ist ein Angebot für alle, die sich mit dem Thema Umwelt/Umweltschutz auseinandersetzen wollen.
Entsprechend vielseitig ist das Workshopangebot wie Backshop, Gartengruppe, Handwerkergruppe, Solargruppe, Umweltgottesdienst, …
Außerdem werden wir an einem Tag einen Ausflug veranstalten. Genaue Infos zu Ziel und Uhrzeiten gibt es am 1. Tag!
Am Samstag gibt es ein gemeinsames Mittagessen mit anschließender Umweltandacht und der Präsentation der Ergebnisse, wozu auch die Eltern herzlich eingeladen sind.

Alter: Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren
Teilnehmerbeitrag: 6,- € bis 12,- € nach Selbsteinschätzung inkl. Mittagessen am Samstag, Materialien und Ausflug!
Ort: Evang. Gemeindehaus, Lutherstr. 8
Uhrzeiten:14.00-18.00 Uhr, Samstag: 10.00-16.00 Uhr
Anmeldung: (06247) 99 18 700 oder (06247) 235

 

Advent 2

Musikalisch festlicher Gottesdienst am 2. Advent 2017 zwischen Moderne und Tradition
Während draußen der Neuschnee im Licht der Laternen funkelte, füllte sich der Kirchenraum nach und nach mit Besuchern. Die Mitglieder des Kirchenchores konnten wetterbedingt nicht zum Gottesdienst erscheinen. Chorleiter und Organist Dr. Henning Scharf reagierte gelassen und legte sich musikalisch an der Orgel ins Zeug. Schon zum Eingang interpretierte er „Oh Heiland, reiß die Himmel auf“, ein Adventslied aus dem 17. Jh., auf sehr spannende Weise jazzig modern und öffnete damit die Tür zu diesem besonderen Abendgottesdienst am 2. Adventssonntag.
Das Gott kein alter Mann ist, der im Himmel wohnt und die Geschicke der Welt lenkt, ist vielen bewusst. Dennoch ist die Verwendung unterschiedlicher Bezeichnungen für „Gott“ im traditionellen Gottesdienstablauf für die Besucher immer wieder eine sehr persönliche und horizonterweiternde Auseinandersetzung mit den häufig männlich geprägten Sprachelementen, die „Gott“ beigeordnet sind. So wird, wenn z.B. die Bibel in gerechter Sprache bei den Lesungen in Erscheinung tritt, aus dem „Vater“ eine „Mutter“, aus dem „Herr“ eine „Lebendige“, aus dem „Schöpfer“ wird die „Quelle des Lebens“. Wir hören nicht mehr von „ihm“, lassen nicht mehr „seinen Namen erklingen“, sondern „jubeln ihr zu“ und beten dann das „Vater und Mutter unser…“. Was die einen noch irritierend aufmerken lässt, ist bei anderen schon etablierte Sprache geworden. Was bei den einen vielleicht noch eine personifizierte Gottesvorstellung ins Wanken geraten lässt, ist bei anderen abstrahierte spirituelle Macht – die eigentlich gar keinem Geschlecht unterzuordnen ist.
Nun stellt sich an Weihnachten die Frage nach Jesus, dem Sohn Gottes, geboren die Menschheit zu erlösen. Von was erlösen? Hier setzte der Gottesdienst, gestaltet von den Frauen der evangelischen Gemeinde Pfeddersheim, am 2. Advent seine Marken: auch Jesus hat andere Namen. Viele davon finden wir in Bibeltexten und Kirchenliedern. Da ist vom „Christkind“, vom „Heiland“, vom „Friedensfürst“ die Rede. In Johannes 14,6 bezeichnet Jesus sich selbst als den „Weg, die Wahrheit und das Leben“. Mit jedem dieser Namen erweitert sich der Bedeutungsraum, in welchem wir Jesus begreifen können. Mit jedem seiner Namen ordnen wir Bereiche zu, in denen wir auf Erlösung hoffen. Das waren während des Abendgottesdienstes z.B. die „Befreiung“ – aus der Bedrängnis, der Knechtschaft. Das war der „Frieden im Großen, wie im Kleinen“. Das war der „Weg, die Schöpfung zu bewahren“, „die Wahrheit, die wir mit dem Herzen erkennen“ – ungeachtet manipulierender Informationen. Das war das „Leben in all seiner Vielfalt“. Das war der „Trost der ganzen Welt“, welcher auch im Gemeindegesang anklang, in der 4. Strophe des traditionellen Adventsgesanges „O Heiland, reiß die Himmel auf“.
Zu besonderer Festlichkeit trugen die Orgelsoli Herrn Scharfs mit klassischen Adventslieder bei, wie „Nun kommt der Heiden Heiland“ und „Es kommt ein Schiff geladen“. Mit einer tragenden Präsentation von „Maria durch ein Dornwald ging“ schloss der Gottesdienst.

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Dass Kirche nicht nur zu Gottesdiensten genutzt werden kann, sondern auch zu anderen Gelegenheiten Menschen zusammenführt, zeigte das Konzert des 1. Akkordeonorchesters Pfeddersheim am 22.Oktober in der evangelischen Kirche Pfeddersheim. Vikarin Vanessa Bürmann, begrüßte die zahlreichen Besucher und Besucherinnen mit einem Zitat von Martin Luther, in welchem zum Ausdruck kommt, dass Musik das „kräftigste“ Mittel ist „alle Bewegungen des Gemütes im Zaum zu halten und zu regieren.“
Eröffnet wurde das Konzert mit der „Ouvertüre in D“ von Rudolf Würthner. Was zunächst langsam, hell und freundlich daherkam, wurde bald schneller und ließ dann mit einigen flotten Walzertakten das Bild einer erwachenden Stadt entstehen. Diesem Stück schloss sich sehr passend das Duett „Im Chambre Séparée“ des österreichischen Komponisten Richard Heuberger an, das durch die Verwechslungskomödie „Opernball“ von 1956 mit Johannes Heesters, Sonja Ziemann und Hans Moser Berühmtheit erlangte. Nach dem „spanischen Tanz Nr. 2“ von Moritz Moszkowski und einer Fuge von Georg Friedrich Händel klang das Adagio in A – Moll aus der Oper „La Traviata“ von Giuseppe Verdi sehr anrührend. Der sich ebenfalls größter Bekanntheit erfreuende „Triumphmarsch“ aus Verdis Oper „Aida“ schloss den ersten Teil, bestehend aus klassischen, Opern- und Operettenstücken, ab.
Im zweiten Abschnitt lag der Schwerpunkt auf der Tangomusik. Der klassische „Tango della Marquesa“ von Heinz Ehme voller Temperament präsentiert, klang sehr nach einem leidenschaftlichen Tanzabend. Dem modernen und spannenden „Tango pour Claude“ vom zeitgenössischen Jazzakkordeonisten Richard Galliano folgte wiederum ein klassischer „Tango sentimentale“ von Richard Würthner. Die langsamen und fließenden Bewegungen des argentinischen Tango spiegelten sich in den warmen, lang gezogenen Tönen des hervorragend gespielten Stückes „Oblivion“ von Astor Piazolla (1921 – 1992), der als Kind argentinischer Auswanderer in New York groß wurde, mit der Tangoleidenschaft seines Vaters aufwuchs und für Bach und Jazz schwärmte. Diese drei Elemente - Klassik, Jazz und argentinischer Tango - prägen seine Musik. Mit Leroy Andersons bekannten „Blue Tango“, geschrieben 1951, für welchen der Komponist seine erste goldene Schallplatte erhielt, schloss der offizielle Teil des Konzertes. Die begeisterten Besucher entlockten dem Akkordeonorchester mit langem Applaus und Standing Ovation eine Zugabe. Mit der Melodie aus dem Tschechischen Kinderfilm „3 Nüsse für Aschenputtel“, komponiert von Karel Svoboda verabschiedeten sich die Musiker mit einem märchenhaft verträumten Walzer.
Ingrid Mollnar

Konzert des Barockbläserensembles am 22.10.2017 in der evangelischen Kirche Pfeddersheim

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Schon eingangs zitierte Pfarrerin Almut Kunzmann, passend zum diesjährigen Reformationsjubiläum, Martin Luther mit den Worten: „Die Musik ist ein reines Geschenk – eine Gabe Gottes“. Und so erfüllten die Musiker des Barockbäserensembles, unter Leitung von Holger Weiß, bereits mit dem ersten kräftigen Ton Kirchenraum und Besucherohren auf wohltätige Weise mit „Ein feste Burg ist unser Gott“. In der fröhlich festlichen Stimmung dieses „Lutherhits“ ging es weiter mit „Wunderland bei Nacht“, einer Glanznummer für Trompeter. Dieses Stück aus dem Jahr 1959, komponiert von Klaus-Günter Neumann und populär geworden als „Wonderland by Night“ durch die Produktion Bert Kämpferts, eroberte in den 60 er Jahren die Hitliste der USA und brachte die Konzertbesucher auch an diesem herbstlich kalten Sonntagabend in sichtbare Schwingung.
Zur Erläuterung des Stückes „Allegro con Spirito“ von Joseph Haydn, strich der entspannt durch den Abend führende Moderator die humorvolle und liebenswürdig optimistische Persönlichkeit Haydns heraus: „Humor hat er gebraucht! Haydns Gattin hielt seine Arbeit für ganz und gar unnütz. Sie verwendete seine Noten bisweilen als Pastetenpapier.“. Dieses besondere Wesen findet im verschmitzt tänzerischen Crescendo Widerhall.
Nach „Consider me“ von Thomas Dorsey (1899 –1993), dem Vater des „Black Gospel“, dessen ruhiger Groove lange und schwüle Missisippinächte erahnen ließ, griffen die Barockbläser erneut in die Klassikkiste und präsentierten den „Rigaudon“ aus der Suite Nr. 3 der „Wassermusik“ von Georg Friedrich Händel. Diesem französischen Tanzstück folgte „Are you ready“, ein Swing aus der Feder Richard Roblees, einem zeitgenössischen Komponisten aus den USA. Tänzerisch inspirierend ging es weiter mit einer „Chaconne“, einem französischen Gesellschaftstanz, wiederum von Händel, in welchem er auf schmuckvolle Weise ein 8 Takte langes Thema in 10 verschiedenen Variationen verarbeitete. „Mein kleiner grüner Kaktus“, bekannter Schlager der „Comedian Harmonists“ aus den 30 Jahren beschloss den ersten Teil des Konzerts.
Erfrischt von Wein und Laugengebäck ging es nach der Pause für Musiker und Zuhörer mit „Hello Dolly“ weiter. Beeindruckend war die darauffolgende Präsentation des Lutherliedes „Verleih uns Frieden gnädiglich“, das den Konzertbesuchern in 3 verschiedenen Versionen nahe gebracht wurde. Unverkennbar im Renaissancestil war zunächst die Version Johann Eccards von 1597 zu hören Dieser aus Thüringen stammende Kapellmeister hatte bereits in jungen Jahren Venedig bereist und unter Orlando di Lasso in München gesungen, bevor er einige Jahre später von Jacob Fugger als Organist nach Augsburg geholt wurde.  1608 wurde er kurfürstlicher Kapellmeister und Domkantor in Berlin. Die eingeschobene Version des zeitgenössischen Musikers Matthias Nagel bot hier einen sehr guten Übergang zur populären Version von Felix Mendelsohn – Bartholdy, die seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert zu den Standardvokalwerken der geistlichen Musik gezählt werden kann.
Spannend emotional zwischen Trauer und Lebensfreude legte der Spiritual „Down by the riverside“ den Grundstein für das darauffolgende „Großer Gott wir loben Dich“, welches nach einem Vorspiel im Swing von Richard Roblee von der Gemeinde mitgesungen wurde. Mit Sonnenbrillen und schwarzer Kleidung unverkennbar im Stil der Blues Brothers spielten die Musiker am Ende des Konzertes „Everbody needs somebody“. Geschrieben 1964 von Bert Berns, Solomon Burke und Jerry Wexler wurde dieses Stück bekannt durch die Aufnahme in den Soundtrack von John Landis’ Film Blues Brothers im Jahr 1980. Hier brillierte Barockbläser - Perkussionist Roland Tente durch ein temperamentvolles Schlagzeugsolo.
Nach stürmischem Applaus der rund 100 Besucher an diesem Abend bedankten sich die 10 Akteure mit „Vielen Dank für die Blumen“, das viele der Zuhörer aus der Zeichentrickserie „Tom und Jerry“ in ihre Jugendtage versetzte.

Ingrid Mollnar

WGT2018

„Und Gott sah an alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut“ (Gen 1,31)
Weltgebetstag 2018 beschäftigt sich mit „Surinam“ – Vorbereitungen starten im Januar
Surinam – das kleinste unabhängige südamerikanisches Land, begrenzt von Guayana, Brasilien und Französisch Guayana, steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages 2018. Die Hauptstadt Paramaribo liegt im Norden nahe der Atlantikküste. Wie in vielen anderen tropischen Ländern ist auch in Surinam die Natur bedroht durch Rodung von Wäldern und Umweltverschmutzung, wie z.B. durch das Betreiben illegaler Goldminen. So wandte sich der Bischof von Paramaribo am 22.4. 2017 zum „Tag der Erde“ mit folgendem öffentlichen Appell an die Politiker Surinams um die Umwelt und damit auch die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen:
 „In neuen Untersuchungen der Flüsse in Surinam und der Bevölkerung, die in der Nähe von Goldabbaugebieten im Landesinneren lebt, haben Wissenschaftler Quecksilber nicht nur in Flüssen und Fischen festgestellt. 70 - 100 Prozent der schwangeren Frauen und der Kinder weisen gesundheitsschädliche Mengen von Quecksilber auf, die zu Gehirnschädigungen führen. Diese und weitere furchtbare Konsequenzen des rücksichtslosen Goldabbaus nehmen leider immer mehr zu. Dies ist den Politikern bekannt. Aber die Unfähigkeit bzw. Weigerung, die gesetzlichen Vorschriften in diesem Bereich umzusetzen, beschwört die immense Gefahr herauf, dass wir auf eine ökologische und menschliche Katastrophe zusteuern.“

Gottesdienst am Weltgebetstag 02. März 2018
im katholischen Jugendheim
17.00 Uhr Landfinformationen
18.00 Uhr Gottesdienst
Beisammensein und anschl. landestypische Kostproben

Vorbereitet wird der Weltgebetstag auch in diesem Jahr wieder von der ökumenischen Frauengruppe Pfeddersheim. Ab Januar treffen sie sich jeden Dienstagvormittag um 9:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Interessierte sind herzlich eingeladen. Infos zu den Treffen und zur Gruppe der ökumenischen Frauen erteilen:
Elvira Kendziorra: 06247/ 7277 und Rita Lörcher: 06247/ 1748

Vanessa Bührmann
Eingerahmt von den stimmig vorgetragenen Stücken des Kirchenchores, der u.a. die Missa Brevis von Jacob de Haan präsentierte, stand der Abendgottesdienst am 18. Juni 2017, bei dem Probst Dr. Schütz zu Besuch war, ganz im Licht der bedingungslosen Liebe zum Nächsten und damit verbunden der Gottesliebe.
Anlass für den Besuch des Probstes war Vikarin Vanessa Bürmann, die diesen besonderen Gottesdienst eigenständig leitete. Warm und engagiert war ihre Predigt auf die zuvor von Rosemarie Häußler vorgetragene Lesung der Verse 16-21 aus dem 4 Kapitel des ersten Buches Johannes.
„Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm…“
Leicht und sprachlich jung bearbeitete sie das herausragendste Merkmal des Christentums: die Nächstenliebe. So stellte sie schon zu Eingang die Frage: „Was macht das Leben für Sie lebenswert?“ und ermunterte die Gottesdienstbesucher, alle zur liebevollen Freude führenden Elemente wertefrei im eigenen und im Leben der Mitmenschen zuzulassen, ohne sich der Meinung anderer zu beugen. „Gott“, so Vikarin Bürmann, „genehmigt uns nicht nur das tägliche Brot, sondern auch das Sahnehäubchen“. „Jesus war unkonventionell“, fuhr sie fort „er hat auf Konventionen gepfiffen. Er gibt der Hure Liebe, dem Aussätzigen Berührung, dem Geächteten Zuwendung.“ Zum Ende der Predigt zitierte sie ein Gedicht Erich Frieds. „Dich Dich sein lassen, ganz Dich“ zeugt ohne Kitsch und Anbiederung und doch voller Zärtlichkeit von der völligen Annahme des anderen Menschen mit allen seinen Eigenschaften. Die radikale Akzeptanz all dessen, was den anderen Menschen ausmacht, ist die Basis für die bedingungslose Liebe, ohne den Willen den anderen zurechtzustutzen oder zu verändern.
Mit dem Satz: „Lasst uns einander anspornen zu Liebe und gemeinsamen guten Taten!“ rief sie zum Abendmahl auf, das erfrischende Begleitung durch den Chorleiter Henning Scharf am Klavier erhielt.
Zum Abschluss des Gottesdienstes hielt Probst Dr. Schütz eine kurze Ansprache, in der er auf die Festlichkeit des Lebens an jedem einzelnen gelebten Tag hinwies.

 

Dich
dich sein lassen
ganz dich

Sehen
dass du nur du bist
wenn du alles bist
was du bist
das Zarte
und das Wilde
das was sich losreißen
und das was sich anschmiegen will

Wer nur die Hälfte liebt
der liebt dich nicht halb
sondern gar nicht
der will dich zurechtschneiden
amputieren
verstümmeln

Dich dich sein lassen
ob das schwer oder leicht ist?
Es kommt nicht darauf an mit wieviel
Vorbedacht und Verstand
sondern mit wieviel Liebe und mit wieviel
offener Sehnsucht nach allem –
nach allem
was du ist

Nach der Wärme
und nach der Kälte
nach der Güte
und nach dem Starrsinn
nach deinem Willen
und deinem Unwillen
nach jeder deiner Gebärden
nach deiner Ungebärdigkeit
Unstetigkeit
Stetigkeit

Dann
ist dieses
dich dich sein lassen
vielleicht
gar nicht so schwer.

Erich Fried (1921-1988)

 

Die Wetterredaktion des SWR Fernsehens las auch die Wormser Zeitung über die modifizierte Pfeddersheimer Solaranlage der evangelischen Jugend. Die Redaktion meinte, dass die Anlage auch etwas mit dem Rheinland-Pfälzischen Wetter zu tun hat. Sie fragte an, ob sie einen Beitrag für das Wetter am Gemeindehausteich drehen könne. Drehgenehmigung erteilt, und nun sehen Sie selbst!

SWR

Vanessa Bührmann

Mein Name ist Vanessa Bührmann. Ich bin seit September 2016 Vikarin in der Evangelischen Kirchengemeinde Pfeddersheim.
Nachdem ich in Mainz, Halle/Saale und Leipzig studiert habe, bin ich mit meinem Mann Nils nach Rheinhessen gezogen. Für mich ist es sozusagen das andere Ende der Landeskirche, da ich in Dillenburg geboren und aufgewachsen bin.
Nach vielen Jahren in der Stadt tut es gut, wieder in der Weite zu sein. Gerade der Gegend in Rheinhessen bin ich sehr verbunden, daher werden Sie mich, wenn nicht in der Grundschule oder in der Gemeinde, zumeist in den Weinbergen oder am Rhein antreffen; vielleicht auch das ein oder andere Mal an der französischen Grenze, da ich das französische Leben und die Leckereien sehr mag.
Ich freue mich darauf, Sie persönlich und als Kirchengemeinde kennen zu lernen und mit Ihnen über „Gott und die Welt“ zu reden. Ich bin neugierig und gespannt auf die zahlreichen Aufgaben in und um die Evangelische Gemeinde in Pfeddersheim.

Bleiben Sie behütet!

Ihre Vikarin
Vanessa Bührmann